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Es ist Sonntag und an einem schönen Sonntagmorgen geht man ins Museum. Ich wollte das Goldmuseum ansehen, eine Sache die ich schon in der Schweiz ins Auge gefasst hatte. Also sind Dani und ich mit dem Bus nach San Jose gefahren. Das Museum befindet sich am einten Ende der “Einkaufsmeile” es ist Unterirdisch angelegt, schon zum Eingang muss man in den Keller
an diesem Sonntag war von 10-14 Uhr noch so eine Kulturveranstalltung. Es gab vor dem Museum Stände die etwas mit Kultur und Geld zu tun hatten. Die meisten verkauften ausländische Währungen, einer hatte sogar eine 10er Note aus der Schweiz im Sortiment. Dieser war aber immer in irgend einem Gespräch vertift so das Dani nicht fragen konnte, für wieviel er diese Note verkaufe. Hätte ja ein Geschäft werden können? Später als wir durch das Museum durch waren, war schon nach 14.00 Uhr und die meisten, auch der Schweizernotenmann, waren schon weg. Schade eigentlich
Das Gold-Museum hatt auch noch Ausstellungen zum Thema Altertümer und Kultur von Costa Rica aus den Zeiten vor den Spanischen Eroberer sowie Gegenwartskunst, meist Maler aus den letzten 100 Jahren ungefähr. Und noch das National Banken Museum in diesem wird die Entstehung der Währung und ihr wandel in der Zeit gezeigt. Auch erfährt der Interessierte Besucher, wenn er Spanisch kann ok meistens ist es auch Englisch angeschrieben, noch ein paar Dinge über die Herstellung von Münzen und Noten bis zur heutigen Zeit. Ganz interessant ist auch das es um 1948 herum eine Tuberkolose Epedemi gab in Costa Rica. Damit sich diese Krankhaeit nicht weiterverbreiten konnte wurde ein Sanatorium gebaut, dieses liegt oberhalb Cartagos auf dem Weg zum Vulcan Irazu. Da dort die Menschen ja genau wie in einer Stadt lebten gab es auch Geld dort. Damit es keine Vermischung gab, da Tuberkolose ja durch kontakt übertagen wird, wurden den Münzen kurzerhand ein Loch herausgestanzt. Das nachprägen von Münzen wurde auch zum Beispiel bei Inflations bedingten Wertverminderungen angewandt. Die Münzen mussten so nicht neu hergestellt werden und konnten doch dem neuen Wert entsprechend verwendet werden. Interessant auf alle Fälle! Die Bilder sind wie in jedem Museum, es gibt sollche die gefallen und sollche die nicht gefallen. Aber es gab sehr schöne und ausdrucksstarke Bilder, in frohen Farben oder als zweifarbige “Zeichnungen”. Die Luft im Museum ist etwas eigenartig, trocken und schwer, Dani und ich waren nach dem Besuch richtig KO und müde.
Auf der Rückfahrt nach Tibas haben wir noch die Tickets für den Bus nach Puerto Viecho gekauft. Kosten ca 4500 Colones das sind etwa 9 Dollar welcher auch gerne zur angabe von Preisen hinzu gezogen wird
Da dieser im moment nicht so stark ist haben wir auf der ganzen Reise Dollar und Franken gleich gesetzt
Ab Montag gehts in die Karibik.
Heute bin ich mal früh aus den Federn, ca. 06.00 am morgen wohl gemerkt ![]()
Nicole und ich sind zum Vulcan Poas gefahren. Da sie ein GPS-Gerät hat, mit Karten von Costa Rica welche auch noch genau sind, war das gar kein Problem. Nur die Schlaglöcher sind nicht drin
wie auch es kommen ja täglich neue dazu, resp. sie werden tiefer oder breiter. Auf jedenfall pipst es wenn eine Schulzone kommt, 25km/h Höchstgeschwindigkeit, oder bei einer Brücke. Die Meisten Brücken sind Einspuhrig mit Vortrittsregelung, CEDA. Also rauf zum Poas. Das Wetter ist soso lala, Wolkig und oben aus dem Kratersee steigt Schwefligernebel auf. Ich mache trotzdem unbeirt meine Fotos und siehe da von Zeit zu Zeit lichtet sich der Nebel und der See wird sichtbar, die Farbe ist nicht so schön wie die des Irazu aber dafür steigt eine Gaswolke aus ihm hervor. Leider wechselt das Bild alle paar sekunden (ja wirklich es dauert nur Sekunden um den Krater wieder hiner Weissem Nebel zu verstecken) aber es gibt trozdem noch tolle Fotos. Wir gehen noch ein Stück weiter hoch zum Zweiten Kratersee, schön grün rund herum und “normales” Wasser. Wir können beobachten wie es im/auf dem See zu regnen beginnt und der Regen den See verlässt und zu uns hoch kommt. Es regnet zum Glück nur leicht so das wir noch durch den Regenwald ziehen können (Regen+Wald klar?). Wir gehen Richtung Ausgang und sehen uns noch das Museum und den Suveniershop an, essen noch eine kleinigkeit und machen uns auf zum Parkplatz.
Auf der Rückfahrt, fängt es zu schütten an, regenzeit in Costa Rica. Erledige was Du erledigen willst am Morgen, ausser es ist drinnen! Am Nachmittag regnetes dann meistens
Wir machen noch einen Stop in einer Bar mit sicht auf die Pisten des San Jose Flughafen. Es hatt auch ein kleines Museum, naja ich sehe zwei nicht mehr Flugtaugliche Flugzeuge (eines sehr klein) und einen Hubschrauber mit nur einem Rotor. Aber die Sicht auf die Piste ist Traumhaft und der Betrieb geht grad los, etwa 6 Flugzeuge Starten in den nechsten 2 Stunden (ich glaube so lange waren wir ca. dort) die Kullisse mit der nahenden Regenfront ist gewaltig und aus lautsprechern hört man Funkferkehr. Woher der kommt weiss ich nicht, verstehe Akkustisch zu wenig. Wir machen tolle Bilder und fahren dann nach Santa Ana zurück wo wir um ca 4 ankommen.
Es ist plötzlich mein zweit letzter Tag hier in Costa Rica und beim schreiben überkommt mich ein Gefühl etwas vergessen zu haben….

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