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Ich bin heute Morgen aleine unterwegs
ich breuchte noch ein zusätzliches Badetuch und so Sandalen oder was in der Art, für den Strand. Also ab zum masXmenos! Ich alein in Tibas unterwegs, naja etwas mulmig ist mir schon. Kann ja praktisch kein Spanisch und Englisch ist hier wohl nicht so Verbreitet. Wiso auch es ist nicht ein wirklicher Touristen Ort dieses Tibas. Gerade hab ich es mit Biel verglichen so im Nachhinein, die Stadtteile die leichten Hügel. Ok der See fehl und in Biel sind die Häuser höher. Es muss wohl der Charm sein, ja der Charm. Etwas das einem erst nach einigen Tagen auffällt, wenn man auch andere Städte gesehen hat. Davon aber später mehr.
Ich ging also alleine zu masXmenos rauf, zu Dani hab ich noch gesagt kein Problem. Die erste rechts und dann links. Als ich dieses Stück Weg zurückgelegt hatte stand ich zu meiner Verwunderung NICHT vor dem Einkaufszentrum, ja nicht einmal an der grossen Hauptstrasse war ich. Jetzt was sollte ich tun? Weiter laufen? Die die mich gut kenn denken jetzt sicher “wenn er das tut, der Verläuft sich.” Taja und nach dem Weg fragen? Auf Spanisch? Ich entschloss mich trotzallem weiter zu gehen, am Chevy Vorbei der hinter dem Gitter steht dann links denn Hügel hinauf und nach rechts am Telefonmasten vorbei und ich stehe auf der Hauptstrasse, jetzt nach links bis zum Pizzahut und nach rechts über die Strasse. Gefunden! Wie ich später noch erfahren hab wurde ich gesehen, von Valerias Bruder Fabian. Er soll etwas erstaunt gewesen sein über meinen Spaziergang deswegen glaube ich nicht das er mich überwacht
Also im masXmenos habe ich keine Schuhe gefunden und Badetücher nur in uni farben, nix für den Strand also. Deshalb am nachmittag noch ab nach San Jose mit Dani als Reiseleiter. San Jose ist noch ne Nummer zu gross für mich. Im Zentral Markt von San Jose werden wir sicher fündig. Jep da sind so hellbraune Sandalen mit gekeuzten Lederriemen doch leider nicht in meiner grösse
wir wollen schon weiter als die Verkäuferin noch den Vorschlag macht noch schwarze zu probieren! Die gibt es in meiner grösse und sie sind erst noch schöner, mit prägungen und dem Schrieftzug Cost Rica, schön Touri mässig aber genau das was ich suchte. Die gibt es für ca 5000 Colones. Das Badetuch ist auch schnell gefunden, eines mit Comic mässigen Figuren auf einer Landkarte, habe aber ganz vergessen was ich bezahlt hab.
Zum Nachtessen gehen wir nach Escazu ins Hooters, einmal quer durch die Stadt welche durch den Pan American Highway getrennt wird.
Theatralisch weil die Strasse nicht so gross ist wie ihr Name. Eine Hauptstrasse ja, aber später noch mehr davon. Das Essen ist gut, etwa das gleiche wie in allen Hooters auf dieser Welt. Ja doch die Bedienungen auch
) Als speschel wird noch eine HonigSenfSauce bestellt, der Hammer, echt. Dani und ich schwärmen Valeria vor wie gut sie sei und das wir so was bei uns in der Schweiz nicht kennen! Oder kannten habe ich doch gerade um den 6.6. rum Inserate der Migros gesehen in welchen sie HonigSenfSaucen anpreisen, mal probieren
Nach dem Hooters (welches mit Abstand das teuerste Restaurant bis jetzt war) gibt es noch Gelati vom Italiener gleich hinter dem Haus, die ist echt gut! “Schwärm”. Ich bin schon zimlich müde so gehen Dani und ich nur noch auf einen Absacker zu einem Mexikaner am Platz, Valeria noch weiter zu einer Party. Nach einem Tequila. In der Schweiz hättest für die selbe menge mindestens 4 Bestellen müssen gehen wir nach Hause zum schlafen.
Morgens früh Autolärm dringt an meine Ohre und ich kann nicht mehr so gut schlafen, wälze mich dann aber doch noch ca. 1.5h im Dämmerschlaf hin und her. Mein Natel zeigt 6.30 an als ich noch etwas müde aufstehe und unter die Dusche gehe. Das Frühstück ist schon bereit
und der Kaffe fertig. Es gibt einen Früchteteller und noch was, das hab ich aber Vergessen
werend des Frühstücks machen wir noch etwas Smalltalk. Ok wohl nicht so viel da Liz, meine Vermieterin, nur Spanisch spricht und ich nicht
Später als Liz dann zur Arbeit musste, hab ich mir mein Natel nochmals angesehen. Das Ding ist dort intellegent wo man es nicht oder am wenigsten vermutet! Es rechnet zur Zeitzone Automatisch die Sommerzeit von Europa hinzu. Und ich hab es extra auf -8h eingestellt! Normal sind -6h und wir haben ja +1 ergibt -7 im Sommer noch +1 mehr, welche mein Natel ja schon berücksichtigt hatte.
Ok ich wollte sagen es war nicht 06.30 sonder 07.30 als ich mein Kopf vom Kissen hob.
Dani führt mich noch ein wenig durch Tibas und zeigt mir den MasXpormenos, ein Einkaufszentrum in der nähe. Das Internetkaffe, sein Büro
, ist noch nicht offen und so machen wir noch eine Kopie meines Passes. Nicht das das Original immer dabei sein muss wenn wir in der Stadt unterwegs sind.
Später zeigt mir Dani San Jose. Den Fotoapparat lasse ich zu Hause (ja ich nannte es schon so, es hat sich auch so an gefühlt) die Empfelungen sind: keine Tasche, kein Portmonai und möglichst alles nahe am Körper tragen. In San Jose ist es wie in wohl jeder gross Stadt, grau. Ich mag die Städte nicht so, Basel ist so die Grenze. Wir gehen die Einkaufsmeile rauf und runter und auch in den Zentrall Markt. Eine seit 1880 bestehende Markthalle, wo man so fast alles findte. Vom Souvenir über Gemüse und Schmuck zu Blumen und Fleisch und auch Fisch sogar Restaurants gibt es dort drinnen nur kein Tageslich. Man kann nicht alles haben
um meinen und auch seinen Durst zu stillen gehen wir in ein Restaurant es heisst “Indigo” meine ich mich zu erinnern. Der Blick auf die Einkaufsmeile ist grandios. Am Fenster im 1. Stock kann man dem Geschehen unten schön zu sehen. Es gibt dort Fliegendehändler ihre Ware preisen sie zum Teil durch rufen an, teils sind sie auch nur auf grossen Tüchern oder Plastikplanen ausgebreitet. CD, DVD und weiss ich was noch alles. Und immer wenn die Polizei die Strasse entlang kommt, kommt auch leben in die Händler. Sie packen ihre habe zusammen und tragen sie auf dem Rücken ein paar Meter weit. Meist rotten sie sich zu Gruppen zusammen und warten bis die Polizei vorbei ist. Sobald diese ausser Sichtweite sind wird die Ware wieder ausgelegt und angepriesen. Für dieses Schauspiel zu geniessen eignet sich das Rest. sehr gut. Wer es finden will im Erdgeschoss ist eine Buchhandlung welche auch Dixionäre und Land- sowie Strassenkarten verkauft. Hin sind wir mit dem Bus gefahren zurück nehmen wir das Taxi.
Es ist Freitag abend Dani macht den Vorschlag das wir noch was im Automercado einkaufen gehen, für das Abendessen. Der scheint immer offen zu sein, es ist schon Dunkel als wir dort eintreffen (ok ein paar Tage später merk auch ich das hier die Sonne immer um ca 18.30 spätestens weg ist und es schnell dunkel wird) Wir kaufen Italienisches Brot und Salami, Schweizer Käse sowie zwei Flaschen Wein. Geplant hatten wir ein Nachtessen bei mir, Dani und Valeria (seine Freundin) meine Vermieterin und ich. Leider fühlte sich Valeria nicht wohl und so machten wir uns zu dritt über das essen und den Wein, es musste nur eine daran glauben, her. Dani kochte, er belegte die Brote und schob sie in den Ofen. Hier wird alles Brot immer in einem Toastofen getoastet (weil das Brot sonst etwas zu weich geraten ist, dafür lässt es sich lange lagern)
Am Donnerstag dann Landung in Cost Rica bei Sonnenschein und angenehmer Temperatur. Dani holt mich vom Flughafen ab mit Wagen und Chauffeur
dann die Fahrt zu Ihm nach Hause. Dort scheint es das mich alle erwarten, ok Dani wohnt bei seiner Freundin und sie noch zu Hause. Zur Zeit lebt auch die Grossmutter noch dort und so ist nicht der ganze Besuch wegen mir da. Trotztdem der Empfang ist herzlich, freundlich und komunikativ. Bloss verstehe ich noch nicht sehr viel Spanisch. Es gibt zu essen und zu trinken und mit dem Dix sowie einem gelungenen mix aus Italienisch und Französisch (beides spreche ich nur bruchstückhaft) kommt so was wie ein Gespräch in Gang
Fast neben bei bekomme ich von einer dunkel Haarigen jungen Frau noch Schlüssel in die Hand. Liz meine Vermieterin muss dann auch schon wieder zur Arbeit. Ich bin wie durch den Wind, kein Raum- und Zeitgefühl. Alles geht irgendwie Langsam und an mir vorbei.
Die ersten Eindrücke der Stadt oder Städte. Ich weiss es nicht so genau, weil es wie in Basel ist, wenn man die Schilder nicht sieht weiss man nicht genau wo man ist. Und mit Schildern wird in Costa Rica sparsam umgegangen. Ist gemischt, ja ich hatte einen gemischten ersten Eindruck, dort ist alles hinter Gitter. Die Fenster und Türen sogar die Vorgärten sind Vergittert. Muss auch was mit Statussymbol zu tun haben, haste nix brauchst kein Gitter, eben anders. Das macht das ganze Strassen- und Stadtbild dunkler und “zurückhaltender” als die Menschen sind die dahinter leben. Es gibt auch nicht soviel Grün wie bei uns, naja nicht ganz Tibas ist recht grün. So links und rechts der Quartierstrassen und auch beim Einkaufszentrum, welches mir Dani noch am Nachmittag zeigte, gibt es Rassen und Blumen sowie Palmen. Anders eben, Palmen am Strassenrand
Abends sitzen Dani und ich noch auf der Feranda hiner dem Haus und trinken ein Bier und Quwatschen. Als es dann immer mehr Mücken gibt, verziehen wir uns rein, es gibt noch z’Nacht und gegen 8 verabschiede ich mich. Gehe die drei Häuser weier die Strasse hinunter zu meinem Zimmer um zu schlafen.
Da ich ja noch los werden will das ich gut gelanden bin will ich eine E-Mail versenden. Ja mein Natel könnte das. Nur leider sind sie in Costa Rica noch nicht so weit. Telefonieren mit Romingpartnern OK aber nix Daten UMTS ect ![]()
So geht der erste Tag zu Ende. Wir schreiben den 7. Mai 2009
Heute Montag habe ich Mein Heim in Tibas verlassen, um nach Santa Ana, zu Nicole, umzusiedeln. Mal noch etwas anderes sehen von Costa Rica obwohl mit CR, wie ich es kenne, hat es nicht mehr viel zu tun. Man sieht zwar auch hier noch Häuser mit Gittern vor den Fenster und Türen, aber das meiste spielt sich in Wohnanlagen ab. Welche durch Tore, die zum Teil Bewacht sind, abgeschlossen sind. Ein Costa Rica für Reiche, vom Still der USA geprägt. Komplet etwas anderes als das was ich bis jetzt kenne. Ade Tibas ich werde Dich in guter Erinnerung behalten.
Santa Ana hat mich mit Regen begrüsst, nachdem ich Tibas im Sonnenschein verlassen habe. Ok zuerst haben wir noch eine Caffetour gemacht, der Vulcan Poas war mit Wolken behangen so das wir, Nicole und ich, nicht hinauf gefahre sind. Nicole war schon zweimal oben und sieht ihn auch vom Balkon aus, seit einem knappen halben Jahr. Die Caffetour bei Britt, so heisst der Caffe resp. die Plantage war sehr interessant. Sie wurde auf Spanish und English geführt, welches die “Schauspieler” in bemerkenswerter Geschwindigkeit drauf hatte. Schauspieler deshalb weil die Führung wie ein Kleines Theaterstück, mit Witz und Ironie angereichert, aufgebaut war. Es wurde die Geschichte des Caffes und dessen Einführung in Costa Rica erzählt. Auch das eine Caffepflanze erst nach 3 Jahren die ersten Früchte trägt welche man Ernten kann. Maschienel geht das nicht da nicht alle Früchte an einem Zweig gleichzeitig Reif sind und die die Reif sind, sind ein paar tage später Überreif, nicht mehr rot sondern schwarz. Und wenn schwarze und grüne, die noch nicht reif sind, zusammen mit den roten Reifen weiterverarbeitet werden gibt das schlechten Caffe. Man wollte uns doch tatsächlich sagen das diser dann nach Seattel verkauft würde (in Seattel, weiss Nicole ist die Zentralle von Starbucks
) Einen Guten Caffe soll man daran erkennen können das er warm und kalt das selbe Aroma hat!
Na dann Prost.

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