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Heute wiedermal eine Premiere, Besuch des Kunstmuseums Basel! Ich lebe doch schon lange in der Agglomeration Basel, aber für einen Besuch im Kunstmuseum fehlte mir bis jetzt die Muse. Doch heute führte das Schicksal, mich und das Kunstmuseum zusammen.

Nebst einem Katalog gibt es auch einen Audioführer, für CHF 2.– welcher etwa 140 Audiodateien enthält. Leider habe ich bei weitem nicht alle Bilder gesehen, obwohl ich und meine Freundin der Meinung waren das ganze Museum gesehen zu haben. Naja der Zwischenstock fehlte definitiv, dieser kann aber gar nicht so viele Bilder enthalten wie mir gefehlt haben.

Trotzdem bin ich der Meinung das sich diese CHF 2.– gelohnt haben. Da es doch zu einigen Bildern interessante Hintergrundinformationen gegeben hat. So etwa zum minimalistischen Kubismus von Mondrian oder das Klee ein Bild eines Verstorbenen Freundes nach einem Brand restaurierte.

Kurz um ein Besuch in einem Museum ist doch auch immer wieder lehrreich, auch wenn man gar nicht alle Informationen behalten kann. Und da man ja auch keine Taschen mitnehmen darf ist mein Notizbuch in weite Ferne gerückt. Das Natel und Fotoapparate nicht erlaubt sind finde ich etwas schade, aber ich habe trotzdem jemanden mit Fotoapparat gesehen und jemand anders hat sogar einen Anruf entgegen genommen. So ist die Welt :-)

Gestern, Montag 01.03.2010, war es so weit. Die Guanabana wurde für  Reif befunden. Die Weiterverarbeitung konnte starten :-)

Vorweg für alle die es auch Probieren wollen. Reif fühlt sich die Frucht etwas matschig, weich an und kann aussen auch schon mal schwarze stellen haben. Dann schneidet man sie am besten entzwei und entfernt den dunkleren, faserigen Mittelteil, der vom Stiel her bis ca 3/4 in die Frucht reicht und sich verjüngt.
Taj Fotos habe ich keine Gemacht, dies werde ich beim nächstenmal nachhohlen. Weil gelohnt hat sich die Arbeit (die meine Freundin hatte) schon!

Jetzt klauben wir von Hand die Kerne aus dem Fruchtfleisch. Diese sitzen in kleinen Taschen welchen das Fruchtfleisch anhaftet. Diese Matschige Masse kommt in einen Gefäss, in dem man den Stabmixer zum  Pürieren einsetzt. Alternativ geht auch ein classischer Fruchtstandmixer, die mit Becher oben drauf.

Ist alles schön Püriert, mit etwas Wasser vermengt, wird die Masse unter zugabe von weiterem Wasser durch ein Sieb gedrückt. Vorzugsweise mit einem Löffel. So das die grossen Stücker der Samentaschen noch vom letzten Fruchtfleisch befreit werden. Diese können anschliessend weggeworfen werden. Genau gleich wie die grüne Schale welche mit einem Löffel abgekratzt wurde.

Aus der 1,4kg schweren Frucht sind mit dem Wasser fast 2 liter Konzentrat entstanden. Tipp: Dieses Konzentrat kann auch eingefroren werden. Zum direkent genuss das konzentrat mit der gleichen Menge Milch mixen Stab- oder Standmixer (ob ein Shaker funktioniert muss ich noch probieren) und was auf keinen Fall vergessen werden darf, ist der Zucker! Pro 3dl ca 1 Teelöffel voll.

Der Geschmack entfalltet sich besser und die leichte bittere Note im Abgang verschwindet ganz. Das ganze lässt sich natürlich auch mit Wasser mixen. Mir gefällt aber die (durch das Mixen) cremeige Note der Milch besser.

Na dann Prost :-)

Da ich ja bei meinem letzten Aufenthalt in Costa Rica (Oktober/November 09) den Saft der Guanabana (eigentlich mit ene aber den find ich noch nicht) kennen und Schätzengelehrnt habe. Dachte ich denn gibt es zum Tico Mittagessen mit meiner Familie.

Tja einfach ist anders, gefunden habe ich nicht direkt was im Internet. Also hab ich wahrscheinlich die falschen Begriffe verwendet :-( jedenfalls erfuhr ich das diese Frucht auch in Asien und Gadaloupe (FR) gedeit und auch genossen wird.

Da Französischespezialitätenläden mir in der Umgebung nicht bekannt sind habe ich es im nächst gelegenen Asia Shop am Bahnhof  SBB in Basel versucht. Und ich wurde auch Tatsächlich fündig! Meine Freundin hat die Frucht erkannt und an der Kasse konnten, nach Rückfrage, auch die letzten Zweifel beseitigt werden. Ich hielt eine Guanabana in der Hand, diese 1,4kg schwere Frucht wechselte dann für CHF 14.– den Besitzer.

Für das Tico Mittagessen konnte Sie aber nicht verwendet werden, da sie noch nicht Reif genug war um auch zu schmecken. Das zu erkennen und auch die Verarbeitung liegt in  den Händen meiner Freundin. Die auch den ganzen Tico Speiseplan für das Essen zusammenstellte. Da Sie mit den Nachspeisen nicht ganz so vertraut ist bedinte Sie sich des Internets um eine passende zu finden.

Das Interne war es dann auch welches Rompope ausspuckte. Dies ist ein Getränke mit Alkohol eines das von meiner Freundin als Traditionelle Tico klassifiziert wurde. Ansonsten wird Traditionell eher Fruchtsaft und auch Kaffee getrunken.

Also wer noch keinen Rompope probiert hat, los auf! Er wird in Costa Rica zu Weihnachten für gross und klein (mit ganz wenig Rum zur Aromatiesierung oder ganz ohne) zubereitet. Bei der Zubereitung sollte mit wenig Rum begonnen werden da die Geschmäcker ja verschieden sind. Er ist dem Eierlikör/-cognac sehr ähndlich, bittet aber die Möglichkeit die stärke zu variieren und er ist süsser. Und auch das lässt sich noch anpassen! Allso ein getränk das auch bei Frauen gut ankommt ;-)

Mir schmeckt Rompope ausgezeichnet und auch der Rest des Essen war der Hit.
Es gab Patacones y fricholes molida mit Rompope zur Vorspeise und Aros con pollo mit ensalata rosso und Chips zum Hauptgang, der Abschluss wurde von einem Maisbrot und einer Tasse Kaffee gemacht.

 

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